Freitag, 30. Dezember 2016
Montag, 12. Dezember 2016
Samstag, 12. November 2016
Freitag, 4. November 2016
Baustellen
Freitag, 30. September 2016
Freitag, 16. September 2016
Freitag, 9. September 2016
Samstag, 3. September 2016
Freitag, 26. August 2016
Freitag, 12. August 2016
Auf ein Neues: Vier Kilometer
Samstag, 30. Juli 2016
Der K30 beim Swissalpine Marathon
Samstag, 23. Juli 2016
Hier in Davos, so kommt es mir vor, ist es am Morgen etwas länger dunkel als im Flachland. Wahrscheinlich, weil die Berge ringsum die Sonne noch eine Weile verdecken. Ich starte kurz nach halb sechs zu meinem Morgenlauf, zuerst hangaufwärts und ein Stück auf der Hohen Promenade entlang. Von hier aus kann ich den Ort gut überblicken, in einigen Gebäuden sieht man vereinzelte Lichter, aber man spürt: der Tag bricht an. Ich schaue hinüber ins Flüelatal und sehe das Schwarzhorn, wo noch vereinzelt Schneereste erkennbar sind, ebenso am Pischahorn. Wunderbar klar ist der Himmel, und am Jakobshorn kann man Einzelheiten sehen, die Masten der Bergbahn und die Bergstation. Ich laufe zurück und schaffe meine Jacke in die Ferienwohnung, denn zum Laufen ist es bereits ziemlich warm.
Weiter geht es an der Promenadenstraße lang, zum Bahnhof Davos Dorf und dort folge ich dem Wegweiser ins Flüela-Tal, immer das Seehorn als Orientierung vor Augen, denn mein Ziel ist der Davoser See. Tatsächlich zweigt nach wenigen Metern ein Fußweg zum See ab, den ich kurz darauf auch schon erblicke. Ich hatte schon längst einmal vor, um den Davoser See zu laufen. Er ist nicht sehr groß, aber malerisch schön, mit türkisfarbenem, klaren Wasser und seichten Ufern. Gleich hinter dem Strandbad steigt der Weg etwas an und führt durch den Eichhörnchenwald. Ich sehe allerdings kein Eichhörnchen, sondern etwas, das mich viel mehr fasziniert: zwei Alpensalamander mitten auf dem Weg. Glücklicherweise ist das kein Radweg, denke ich mir und hoffe, dass sich die Leute daran halten. Als ich den Wald hinter mir lasse, sehe ich Grünhorn und Casanna, und der Gipfel des Großen Schiahorns ist in goldenes Licht getaucht. Aus dem Drusatscha-Wald steigen Dunstwolken auf.
Ich hatte damit gerechnet, dass noch mehr Läufer hier unterwegs sind, aber entweder bin ich zu früh dran oder die Läufer kommen erst in den nächsten Tagen. So genieße ich die Ruhe hier und allein für diese Morgenstimmung hat es sich gelohnt, hierher zu kommen. Es kommt nicht aufs Ankommen an, habe ich kürzlich gelesen, sondern darauf, die Strecke zu genießen. Und bei all den schrecklichen Nachrichten, die einfach nicht abreißen, ist es dennoch wichtig, sich auf das Gute zu besinnen.
Kurz vor Davos mache ich eine Pause, weil Leute mit einem großen und ziemlich lebhaften Hund vor mir auf dem Weg sind, denen ich noch etwas Vorsprung lassen will. Ich habe keine Lust, auszuprobieren, wie dieser Hund auf Jogger reagiert. Dann lieber noch einmal die Ausblicke genießen, denn der Tag ist zu schön, um sich über solche Kleinigkeiten zu ärgern. Kurz nach sieben Uhr bin ich wieder in der Ferienwohnung. Der Rundweg um den See ist etwa fünf Kilometer lang; insgesamt bin ich wohl sieben bis acht Kilometer gelaufen.
Donnerstag, 21. Juli 2016
Freitag, 15. Juli 2016
Freitag, 8. Juli 2016
Sonntag, 3. Juli 2016
Sonntag, 26. Juni 2016
Ausrüstung
Samstag, 25. Juni 2016
Samstag, 18. Juni 2016
Freitag, 10. Juni 2016
Sonntag, 5. Juni 2016
Samstag, 28. Mai 2016
Samstag, 21. Mai 2016
Mittwoch, 11. Mai 2016
Hügeltraining
Freitag, 6. Mai 2016
Sonntag, 24. April 2016
Das Wetter war durchwachsen, aber Organisation und Stimmung beim OEM waren super, wie gewohnt. Danke! Es war schön, dabei zu sein.
Samstag, 16. April 2016
Sonntag, 10. April 2016
Ungewissheit
Samstag, 2. April 2016
Freitag, 25. März 2016
Samstag, 19. März 2016
Konditionsaufbau
Samstag, 12. März 2016
Samstag, 5. März 2016
Donnerstag, 25. Februar 2016
Urlaub
Samstag, 20. Februar 2016
Samstag, 13. Februar 2016
Endlich Licht
Samstag, 6. Februar 2016
Freitag, 29. Januar 2016
Wetterkapriolen
Freitag, 22. Januar 2016
Frost ist kein Hindernis
Ich nahm mir die kleine Runde vor, nach der ich mir immer noch etwas Wärmeres hätte anziehen können. Aber ich war genau richtig angezogen mit dünner Laufhose, darüber einer Langlaufhose, langem Shirt, Softshelljacke, Mütze und Handschuhen. Einzig an den Händen war mir anfangs ein bisschen kalt, aber nach zwei Kilometern waren die Hände dann warm. Ich startete also zur zweiten Runde. Am Himmel stand ein unglaublich großer, gelber Mond wie ein Lampion. Ich fand es nun gar nicht mehr so kalt und lief eigentlich wie immer, langsam und ruhig. Die Gehwege waren fast durchweg gut geräumt und gestreut, so dass ich nur dann vorsichtig war, wenn ich Nebenstraßen überqueren musste. Erstaunlicherweise waren auch ein paar Radfahrer unterwegs. Radfahren mag ich derzeit gar nicht, aber ich sehne mich danach, wieder meine Alltagsstrecken mit dem Fahrrad zurücklegen zu können! Da ich schon bei -12 Grad gelaufen bin, ist Frost für mich kein Hindernis, laufen zu gehen. Wäre es allerdings noch kälter, würde ich wohl aufs Laufband ausweichen. Wichtig ist für mich die passende Kleidung. Die warme Winterlaufhose genügt mir bei strengem Frost nicht mehr, es müssen dann zwei Lagen sein. Bei Schnee und Eis bin ich in Trailrunningschuhen unterwegs, die nicht nur wärmer und feuchtigkeitsabweisend sind, sondern deren Sohlen auch ein stärkeres Profil haben. Das ist keine Ideallösung, wenn man überwiegend auf Asphalt läuft, denn jene Schuhe haben weniger Dämpfung, aber ich hoffe, dass die Schnee- und Eiszeit nicht allzu lange währt. Die Mütze ist ein Muss, sobald die Temperaturen unter sechs Grad fallen – zuvor tut es auch ein Stirnband. Andere Läufer mögen anders empfinden – viele mögen auch gar keine Handschuhe tragen. Aber das sollte wirklich jede(r) für sich entscheiden.
Als ich am Feld entlang zurück nach Hause lief, sah ich trockenes, froststarres Gras im Mondlicht glitzern. Andere Läufer habe ich erst später gesehen. Den Winter mag ich nicht besonders, ich störe mich vor allem an den Nachteilen, die er mit sich bringt. Der heutige Lauf war doch ganz schön. Weiter als acht Kilometer hätte ich allerdings nicht unterwegs sein mögen, und anschließend war mir die heiße Dusche willkommen.