Sonntag, 3. August 2014
Ich habe wieder mit dem Laufen begonnen: nicht heute, sondern am Mittwoch und Freitag. Es waren zwei kürzere Runden, denn nach dem Wanderurlaub im Hochgebirge gehe ich es erst einmal gemächlich an, um zu sehen, wie die Beine darauf reagieren. Im Urlaub waren die Laufschuhe gar nicht erst dabei. Aktivurlaub heißt für mich: Laufpause. Mittlerweile weiß ich, dass sich eine Pause längerfristig positiv auf die Form auswirkt. Und meine Form ist nicht schlecht, das habe ich in den Bergen gemerkt. In der kommenden Woche werde ich wieder mit meinem gewohnten Sportprogramm loslegen. Im Urlaub lief alles ein bisschen anders ab; das muss aber auch mal sein.
Samstag, 12. Juli 2014
Die vergangene Woche war gut mit sportlichen Aktivitäten gefüllt, aber den Wochenendlauf lasse ich ausfallen. Heute hatten wir uns spontan eine kleine Tour vorgenommen, die eine etwas umständliche Anfahrt nötig machte. Berichten lässt sich davon kaum etwas, wir waren nur kurzzeitig auf einem markieren Wanderweg unterwegs, es war eher ein erstes Kennenlernen einer bisher noch vernachlässigten Gegend.
Morgen ist dann eine "richtige" Wanderung geplant - ich hoffe, das Wetter spielt mit. Das soll mir an Bewegung genügen. Noch zweimal Laufen in der nächsten Woche, dann geht es endlich in die Berge!
Freitag, 4. Juli 2014
Heute ist Freitag und dennoch war es Zeit für den Wochenendlauf. Ich begann kurz nach fünf Uhr mit meiner Aufwärmrunde ums Viertel. Das hat sich gut eingespielt. Die Muskeln waren noch etwas träge, denn schließlich bin ich gestern schon gelaufen (ca. 6 Kilometer zügig) und der Mittwoch ist ohnehin immer sportintensiv. Ich beschloss, heute zu machen, was geht. Wenn ich den Wochenendlauf vorziehe, geschieht das normalerweise am Freitag Nachmittag oder Abend, aber bei 30 Grad und intensiver Sonneneinstrahlung renne ich nicht los. Die Zeit von fünf bis sieben Uhr morgens erwies sich als ideal. Ausnahmsweise wählte ich den Elberadweg für meine Tour. Samstags wäre das gar kein Problem, aber wochentags… da musste ich eben früh aufbrechen, natürlich auch, weil ich noch einigermaßen pünktlich bei der Arbeit sein wollte. Während des Berufsverkehrs ist es auf dem Elberadweg nicht gerade angenehm - aber bis ca. halb sieben hält sich der Andrang in Grenzen. Ich lief bis zur Waldschlösschenbrücke und an den Brücken, wo es möglich war, lief ich die Treppen hinauf und wieder hinunter, manchmal auch zwei bis dreimal, weil es sonst zu wenig Training gewesen wäre. Das klappte alles ganz gut. Zunächst dachte ich, höchstens zehn bis zwölf Kilometer zu schaffen, aber es wurden dann sechzehn, weil ich auf dem Rückweg den letzten Anstieg zur Molenbrücke noch mitnehmen wollte, und von dort aus war es dann nicht mehr weit bis fast nach Hause – die letzten Meter ging ich dann (ruhiges Auslaufen). Ich bin sehr zufrieden mit diesem vorgezogenen Lauf! Der morgige Tag wird anders genutzt – entweder wird es eine Wanderung oder eine kleine Radtour, je nach Wetter.
Samstag, 28. Juni 2014
Mir fällt das Laufen nun wieder leichter. Heute war mir bewusst: dies würde der letzte Lauf im Monat Juni sein. Der Juni hat sich sehr in die Länge gezogen, wollte gar nicht vergehen. Die drei Wochen bis zum Urlaub schaffen wir auch noch. Auf einmal ergibt alles wieder Sinn: zweimal Alpen-Sommerurlaub ist eben nur im Hochsommer möglich, sofern man ganz hinauf auf die Berge möchte. Es ist mir wichtig, für die Alpen zu trainieren: ich möchte einigermaßen fit sein, um die Touren auch genießen zu können. Nicht immer hat man die Ziele so klar vor Augen, manchmal fällt es auch schwer, sie im Blick zu behalten. Ich bin heute 14,5 Kilometer gelaufen, zwei mäßige Treppen waren in dieser Strecke enthalten, die aber gut zu bewältigen waren. 10-11 Kilometer hatte ich mir vorgenommen, aber es ging noch problemlos ein Stück weiter. Gut fühlt sich das an!
Samstag, 21. Juni 2014
Die Laufpause ist vorbei: ich habe wieder nach Plan trainiert. Etwas freudlos und nicht besonders energiegeladen, zugegeben, aber Laufen ist nun mal mein Fitnesstraining und bis zum Urlaub möchte ich, wenn es irgend geht, daran festhalten. Ich mochte mich heute weder einen Berg, noch eine Treppe hinauf treiben, aber reichlich 11 Kilometer Flachlandlauf waren drin und das ist ja nicht nichts.
Samstag, 14. Juni 2014
Kurze Laufpause
Ich habe mich entschieden, heute nicht zu laufen: vorgestern habe ich mich gegen FSME impfen lassen, und da es die erste Impfung dieser Art war, möchte ich meinem Immunsystem Gelegenheit geben, sich ganz darauf konzentrieren zu können, den entsprechenden Schutz aufzubauen. Als ich im vergangenen Sommer nach einem Zeckenbiss krank wurde, war mir doch etwas anders und ich bekam Respekt vor diesen Dingern. Man kann noch so robust sein: warum eine nicht behandelbare Krankheit riskieren, wenn man sich schützen kann! Im letzten Jahr war es dann doch ein anderer Virus, aber für mich war es ein Aha-Effekt. In fünf Wochen reisen wir ins Risikogebiet, und man möchte sich doch uneingeschränkt auf den Urlaub freuen können! Und ich muss zugeben, das sport-freie Wochenende auch mal zu genießen, sogar ohne schlechtes Gewissen.
Freitag, 6. Juni 2014
Nur ein kurzer Eintrag heute: In dieser Woche war ich zweimal auf dem Laufband: am Dienstag gab es Tempointervalle (die bei mir aber immer gemäßigt ausfallen) und am Donnerstag habe ich mir zwei Hügel eingestellt. Sowas geht auf dem Laufband ja immer sehr gut – und es ist zeitsparend, was mir in einer terminreichen Woche sehr gelegen kam. Berg- und Treppentraining ist sehr viel anstrengender als Tempotraining! Aber ich spüre auch die ersten Erfolge: die Kraft nimmt zu. Heute Morgen war ich eine reichliche Stunde gemütlich draußen unterwegs, die Kilometer habe ich nicht gemessen. Da ich gestern schon gelaufen bin, habe ich gemacht, was geht. Denn morgen werde ich nicht laufen, da sitze ich dann schon im Zug Richtung Wander-Wochenende. Ich wünsche allseits schöne Pfingsten, das Wetter soll ja toll werden.
Abonnieren
Posts (Atom)